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Ein Tattoo für Christian

Neuseeland war ja fast schon erledigt bis wir dann eben erfuhren das wegen der Aschewolke und Flug gestrichen wurde.

Steini hatte ja schon lange den Gedanken sich Tätowieren zu lassen in diesem Weltreisejahr, er wusste nur noch nicht wo die Zeit dafür am besten wäre. JETZT war der Zeitpunkt gekommen. Da wir für eine Woche in Auckland festhingen machte er sich auch dort auf die Suche nach einem guten Tattoostudio und fand es auch. Am Tag darauf sollte es direkt los gehen mit dem stechen. Logisch gehe ich mit dir mit Steini, das lasse ich mir nicht entgehen. Außerdem sagte mir das schlanke Mädchen das die Stelle, wo er es hin haben will, die schmerzhafteste ist. Ich lud also meine Film und Fotokamera auf :-) und machte mich mit Steini früh morgens zu dem Studio.

Die Skizze hatte sie gestern bereits gemacht nach seinen Vorstellungen und nach ein paar kurzen Änderungen ging es auch direkt los. MADE IN GERMANY stand auf dem Fläschchen in dem sich die schwarze Farbe befand. Das muss ja dann gut aussehen. Die Künstlerin sah aus wie eine Chinesin und machte ihren Job wirklich gut.

Die Frage ob es schmerzhaft sei konnte ich mir ersparen. Steini sah nicht so aus als ob er gerade aus einem Wellness Urlaub gekommen wäre, aber da muss man halt dann einfach durch.

Gedauert hat es dann insgesamt zwei eineinhalb Stunden und das Tattoo ist einigermaßen was geworden. Steini meinte jetzt hilft es halt auch nicht mehr. Nur kleiner Spaß. Es ist fantastisch geworden und selbst ich war überwältigt obwohl ich vorher ein wenig zweifel über diese Idee hatte. So ziehrt nun Steinis braungebrannte linke Seite:

Don’t dream your life, live your dreams

Wären wir wohl eine Woche länger geblieben hätten Dani und Ich es mir auch überlegt was wir uns stechen lassen könnten :-)

Bis zum nächsten schmerzhaften Ereignis

Steini + Ganta + Judorizi


P.S: Einfach hier klicken und ein kurzes Video dazu sehen

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Über die Grenze nach Costa Rica

Das war es also schon wieder mit Panama. Schon geht es weiter nach Costa Rica. Der Grenzübergang von dem einem Land ins andere Land ist spektakulär: In zwei zerfallenen Holzhütchen auf der Seite Panamas bekommt man seinen Reisepass aus gestempelt. Ist das geschehen so überquert man über eine Brücke den Fluss. Die Brücke ist allerdings eine umfunktionierte Zugbrücke auf der einfach lange Bretter darüber gelegt wurden um das überqueren für Fußgänger wenigstens ein bisschen zu ermöglichen. Ein Betrunkener hätte wohl kaum Chancen dort darüber zu kommen ohne auf die passende Stelle zu treten wo es einfach nur nach unten geht.

In Costa Rica angekommen sind wir gleich mal wieder in ein Backpacker Hostel. An diesem war besonders das man auch Zelten konnte, oder aber einfach in einer Überdachten Halle schlafen in der ca. 40 Hängematten hängen in denen man seinen Träume in Ruhe baumeln lassen kann. Wir entschieden uns für den ersten Tag allerdings für das günstige Dorm. Wir haben schon oft in Dorms geschlafen, aber in diesem schliefen zwölf Personen (extreme). Ich fühlte mich wie eine Kuh in einem Maststall und als Nachts noch Geräusche laut wurden die man kennt von gewissen vortpflanzungspraktiken war ich mir sicher in einer Fortpflanzungsstätte gelangt zu sein :-)

Das Örtchen direkt am Wasser war fabelhaft, die Menschen alle sehr freundlich. Gleich am ersten Tag gönnten wir uns seit langem mal wieder ein richtig gutes essen in einem kleinem Restaurant. Was eigentlich typisch für Mexiko ist das gibt es hier auch. Tacos, Burritos und diese Dinge. Wir riskierten mal wieder alles und bestellten irgendetwas was wir nicht kannten. Beim essen sahen wir uns nur noch gegenseitig an. Unser Gehirn entdeckte sofort das dies nicht aus der Fritteuse kommt, sondern das da nur frische Zutaten im Spiel sind. Selbst das Wort köstlich würde es nicht ganz beschreiben. Es war wirklich etwas ganz anderes gutes.

Nach einer Zehn Stunden Busfahrt sind wir nun schließlich in der Stadt San Juan. Hier lässt es sich aushalten. Die Partymöglichkeiten reichen hier auch von der Sports-bar bis hin zum Casino. Großes Problem (auch wenn ihr es jetzt nicht glauben wollt) ist der Frauenüberschuss. Auf einen Mann kommen hier drei Frauen. Was in Panama gerade noch erträglich war, ist hier schon fast eine Plage. Stehst du an der Bar bist du nicht lange alleine. Am besten kein Mädchen anschauen, schon gar nicht erst anlachen, sonst stehen sie sofort neben dir und halten vor nichts zurück. Dem Steini hat dann eine mal schnell zwischen den Schritt gefasst, dem Dani hat die eine beim reden immer die Brüste ganz doll an ihn ran gedrückt. Naja, anstatt umgerechnet vier Euro für ein Zimmer zu bezahlen wie es die Mädchen gerne gehabt hätten, wurde das Geld bei uns in feinste Spirituosen umgesetzt :-) Im Supermarkt verkaufen sie übrigens ein Spray das die Mädchen fern halten soll (nur a Spaß, würde sich hier aber sicher gut verkaufen).

Wir sind schon wieder fleißig am planen wie es für uns weiter gehen soll. Fakt ist auf alle Fälle das wir Richtung Mexiko hoch ziehen. Seit Panama sind wir im Durchschnitt keine 4 Tage an einem Ort. Dann schnallen wir uns wieder den Rucksack an, um mit dem Bus oder dem Boot weiter zu kommen an Orte wo wir noch nie waren.

Dann bis denn

Eure Ausreißer

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Auf zur Insel Bocas de Toro

Ich muss gelegentlich an Hape Kerkeling und die anderen Pilger denken, die den gleichen Weg den wir die Tage mit dem Bus zurück gelegt haben auf dem Jakobsweg der ebenfalls hier entlang führt zu Fuß gegangen sind. Die Weite würde mir dabei weniger Angst machen, aber die Hitze. Man kommt mit dem trinken gar nicht mehr nach. Kurz nach dem Aufnehmen der Flüssigkeit kann man sie direkt auf der Stirn in Form von winzigen Schweißperlen wieder verdampfen sehen. Ich mag diese tropische Hitze, lieber so richtig warm als auch nur ein bisschen kalt.

Fünfhundert Kilometer sind wir mit dem Bus also dann gefahren: Von Panama City nach Almirante wo wir dann mit einem kleinen Elektroboot für drei Euro auf die Insel Bocas del Toro gefahren wurden. Geil, sehr geil, sehr sehr geil ist es hier. Jede Menge junger Backpacker aus aller Welt, aber doch nicht überlaufen. Man lebt in einer Art kleinem Dorf auf einer Insel zusammen mit den Einheimischen die ihre Häuser als Hostels umfunktioniert haben um damit ein wenig Geld zu verdienen. Trotzdem ist hier alles sehr günstig (z.B. Flasche Bier: 35 Cent. Snickers: 30 Cent. Große Pizza mit Getränk: 2,60 Euro). Wir genießen es in vollen Zügen und sagen uns immer das wir noch in der richtigen Zeit sind um so zu reisen. Wie wird es wohl in zehn oder fünfzehn Jahren hier aussehen. Es werden immer mehr Leute hier her wollen und so werden immer größere Hotelanlagen gebaut werden müssen. Man wird sich dem Tourismus anpassen und die Preise erhöhen. Die Holzhütchen in denen wir hier übernachten müssen charakterlosen Zementgebäuden weichen. Wir schätzen es sehr hier und jetzt das zu entdecken zu dürfen.

Nachdem wir unsere Ankunft hier, traditionell (wie in Panama City auch) mit einer Flasche Havanna-Club feiern wollten, saßen wir nicht lange alleine an dem Tisch. Schnell wurden es immer mehr Feierwütige. Es wurde gelacht, getrunken, man tauschte sich aus, lernt sich kennen und erzählt von erlebten dingen auf der Reise. Viele reisen hier ein Monat, vielleicht auch mal zwei. Große Bewunderung ernten wir deshalb wenn es heißt: wir reisen ein Jahr. Dann müssen wir erzählen von den tollen Ländern, der Armut und doch den schönen Dingen die wir überall erlebt haben. Aber auch wir sind froh von den anderen Tipps und Geschichten zum hören zu bekommen.

Nach langem Schlaf hatten wir nun Lust auf Baden. Sommer, Sonne, Meer. Wir liesen uns mit einem kleinen Boot auf ein Inselchen bringen wo wir uns sehr wunderten das wir hier doch die einzigen darauf sind (wo gibt es denn so was)? Der Strand war wunderschön: Kristallklares Wasser, überall Sand, kleine Krebse die auf dem Sand umherfetzen als hätten sie ihren Termin verpasst, und Palmen bewachsen mit Kokosnüssen. Hier lässt es sich aushalten. Danke. Danke, danke, danke. Das ist genau das was wir vermisst haben. Und glaubt uns! Wir wissen es zu schätzen. An solche Orte bringt dich einfach keine Fluggesellschaft, kein Cluburlaub, kein Reisebüro. Hier kann man nur selbst her finden.

Das Gefühl glücklich zu sein kennt jeder. Man fühlt sich gut, keiner kann einem was und man geniest was passiert. Es gibt Momente auf unserer Reise wo man sagt, isst es denn möglich? Ich war noch nie so glücklich, zufriedener kann man doch nicht sein. Ein paar Wochen später hast du das selbe Gefühl schon wieder, doch dieses mal um das vielfache gesteigert. Isst es denn wahr?! Immer glücklich zu sein ist nicht das wahre dass das Leben ausmacht. Es sind halt eben diese besonderen Moment um die es geht. Viel wichtiger glaube ich ist, diese Momente zu erkennen, wir haben sie viel öfter als wir glauben, wir nehmen sie nur viel zu selten war.

Bis zur nächsten Gefühlsduselei

eure drei Sonnyboys

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Oh wie schön ist Panama

Ein sehr bekanntes Kinderbuch von Janosch heißt „Oh wie schön ist Panama“. Das wir das Glück haben und jetzt hier sind ist aber eher ein Zufall und der Aschewolke von Chile zu verdanken. Wegen der mussten wir den Flug nach Brasilien canceln und die alternative nach Panama zu fliegen wählen.

Unser Flug von Neuseeland nach Los Angeles war sehr, wirklich, sehr turbulent. Eigentlich alle Fluggesellschaften haben das fliegen eingestellt, doch unsere sagte einfach wir fliegen unter der Aschewolke hindurch so kann nichts passieren. Dann sitzen wir also in diesem Flugzeug und müssen uns sehr gewaltig durch-schütteln lassen. Dani und mir wurde schon ganz bamm, so extrem haben wir es noch nie wo gesehen. Die Piloten brachten uns sicher auf dem Amerikanischen Boden herunter und der Flug dauerte wie vorhergesehen zehn Stunden. Niedergeschlagen und Müde mussten wir jetzt noch weitere zehn Stunden auf dem Flughafen warten um dann unseren Weiterflug nach Panama nehmen zu können. Dieser dauerte noch mal sechs Stunden. Neben uns saß im Flieger ein älterer Mann mit seiner Frau die aus Kolumbien waren. Wir waren ihnen gleich sehr sympathisch. Als ich dann auch noch den gleichen Scotch bestellte wie er, den wir dann gemeinsam in einem rasenden Tempo runter schütteten, war das Eis gebrochen und die Zeit verging nun wie im Fluge :-)

Angekommen in Panama waren wir froh. Dieser Duft kam uns bekannt vor. Es roch nach heißer Luft die nie die Chance bekommt mal richtig abzukühlen (glaubt mir, das kann man riechen). Das Wetter war von Anfang an super und wir freuten uns endlich, nach ein paar Monaten mal wieder die kurzen Hosen aus den Rucksäcken raus kramen zu können.

Wir nisteten uns gleich in einem netten Hostel ein und wurden direkt mit dem Charme und der tollen Sprache (Spanisch) der Einheimischen vertraut gemacht. Jetzt hatten wir das Problem mit dem Jetlag. Eine Flasche Havanna Club sollte dies lösen. Als wir im Supermarkt waren hörten wir Steini hinter einem Regal laut schreien. „Oh mein Gott! Hier kostet die Flasche Havanna Club umgerechnet nur sieben Euro“ welch erfreuliche Nachricht. Im Hostel saßen wir nicht lange alleine. Eine Gruppe trinkwütiger Mädels lehrte uns ein Karten -spiel bei dem eigentlich der Gewinnt der verliert, denn der jeneige muss trinken.

Wir beschlossen die letzte Zeit unserer Reise wieder alles ruhiger angehen zu lassen. Nicht mehr von einer Sehenwürdigkeit zur anderen hetzen wie es oft jetzt in Australien und Neuseeland übrig war. Wir wollen schließlich auch das Land kennen lernen und nicht einfach nur den ganzen Touristenkack abklappern.

Aaaaaaaber!! Wenn man schon mal in Panama ist, muss man sich natürlich den Panama Kanal ansehen. Noch vor zwei Wochen hätten wir nie daran gedacht einmal den Kanal bewundern zu können, doch nun standen wir selber davor. Die Schiffe müssen mehrere Schleusen passieren in dem das Wasser entweder ausgelassen wir, oder hineingelassen. Nach an oder abheben der Schiffe müssen diese die Schleuse passieren. Das ganze geht in einem Schneckentempo das Dani meinte, er wüsste keinen Job wo man so geduldig sein müsse wie hier. Der Panama Kanal zählt übrigens zu einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, es arbeiten hier über 8.000 Menschen. Für eine Durchfahrt muss man etwa 30.000 Euro bezahlen und die Strecke ist 81 Kilometer lang. Da Panama eher ein ärmeres Land ist, sei es ihm also auch vergönnt, dass sie mit diesem Kanal ein gutes Geschäft machen.

Wir wollen uns gute zwei Wochen in diesem tollen Land aufhalten um dann weiter über die Grenze nach Costa Rica zu kommen.

Bis bald

Ganta + Steini + Dani

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Vulkan verhindert Abflug

(ACHTUNG: Dieser Artikel umfasst 1 1/2 Wochen in Auckland. Alles was in dieser Zeit passiert ist kann man hier genau lesen. Es geht nur darum was mit unseren Flügen nicht geklappt hat und wie sich unsere Flugroute unfreiwillig geändert hat. Die Geschichte ähnelt allerdings “der Geschichte des toten Hundes” und kann wohl schnell langweilig werden, sorry dafür uns wäre es auch anders lieber gewesen.)

Wir waren bereit! Wäsche war frisch gewaschen, die Rucksäcke bereits gepackt. Kein Mensch konnte uns jetzt noch daran hindern heute zum Flughafen in Auckland (Neuseeland) zu fahren in den Flieger zu steigen und nach Buenos Aires (Argentinien) zu fliegen.

Kein Mensch? Genau! Aber vielleicht ein Vulkan der in Chile ausgebrochen ist? Ja, der schon!

Verdammt. Wir checkten bereits aus unserer Honeymoon Suit (bzw. unserem 8 Bett Zimmer im Hostel) und waren bereit zum Flughafen zu fahren. Ein letzter check im Internet ob alles mit dem Flieger passt und ob er auch richtig startet verriet uns dann mit einem GECANCELT das dieser Flug nicht geht.

So machten wir uns auf den Weg zu unserem Flug Anbieter der zufällig nur ein paar Straßen weiter weg ein Büro hatte. „Sieht schlecht aus Jungs“! Verdammt! Jetzt müssen wir bis Sonntag noch hier in Neuseeland bleiben.

In Facebook hatten wir dann gleich ein bisschen Frust abgelassen und ein wenig gejammert was natürlich gleich total falsch verstanden wurde. Unser Problem ist einfach das die Tage die wir jetzt hier in Auckland fest sitzen uns dann in Argentinien abgehen und dann wird die Zeit da drüben hallt schon ein wenig eng.

Aber morgen geht es jetzt endlich los. Im Internet haben wir schon gelesen dass der Flughafen wieder geöffnet hat und alle Prominenten und Backpacker als erstes eingeflogen werden. Da sind wir also auch mit dabei.

Die Passagiere
D45, D46, D47

N A C H T R A G   I :

Verdammt!! Verdammt!! Verdammt!! Das mit dem fliegen gestern hatt auch wieder nicht geklappt. Wir wissen auch nicht ob wir lachen :-) oder weinen :-( sollen das wir nun zum dritten mal in das selbe Hostel einchecken.

Wir sind also raus zum Flughafen um unseren Flug rechtzeitig zu bekommen. Das komische war schon das auf der Homepage des Flughafens ausgerechnet dieser Flug nicht gelistet war, allerdings auf der Homepage unserer Airline. Dann wurde uns gesagt er fliege verspätet erst in zwölf Stunden los, was ja für uns auch kein Problem gewesen wäre denn auf den Flughafen zu schlafen ist ja für uns nichts neues. Dann erfuhren wir aber (durch Zufall) das dieser Flug schon wieder komplett gecancelt wurde. Also zurück ins Hostel wo uns die bereits kennen gelernten Leute mit einem Lächeln im Gesicht begrüsten und lachen musste weil wir ja nun wie gesagt schon das dritte mal einchecken :-(

Ich habe mich gefrustet nun einmal nach Imobilien in Neuseeland umgeschaut falls es doch noch länger dauern wird bis wir hier weg kommen. Christian meinte allerdings jetzt muss etwas gemacht werden! Uns wird es einfach zu bunt hier und wir wollen einfach nur noch weg. So haben wir nun in zusammenarbeit mit unserem Reisebüro in Deutschland unsere Route geändert die jetzt so aussieht dass wir übermorgen von Auckland nach Sydney fliegen. Von Sydney nach Los Angeles und von dort nach Panama City. Die Reisezeit beträgt hier für uns Rekordbrechende 50 Stunden.


Bis Panama also dann (es sei denn es passt irgendwas mit dem Flug nicht)

the flying brothers

N A C H T R A G   II:

Hahaha, ihr werdet es nicht glauben. Wir hatten alles gepackt und Ich lag bereits im Bett und kurz vorm einschlafen. Steini ging noch schnell raus eine rauchen. Dort erzählte ihm ein Mann das wieder einiege Flüge gestrichen wurde, da die Aschewolke nun direkt über Australien hängt. Steini schmiss sich gleich an den Computer und checkte im Internet das unserFlug einmal wieder mit dem roten GECANCELT button bestückt war :-(

So, jetzt hatten wir aber die Schnauze voll, endgültig. Jetzt setzten wir uns (es war bereits ein Uhr nachts) in den Aufenthaltsraum des Hostels und meldeten sofort unserem Reisebüro was abgeht.

Lange rede kurzer Sinn. Wir stornierten die drei Flüge also wieder und buchten neue. Allerdings sitzen wir nun noch einmal weitere 3 Tage in Auckland fest. Dieses mal geht der Flug allerdings direkt von Auckland nach Los Angeles um dann nach Panama weiter zu fliegen.

Heute haben wir im Internet gelesen das die Aschewolke von Australien jetzt nach Neuseeland zieht (neeeeeiiiiin). Aber wir hoffen trotzdem das beste für uns, sodass wir morgen planmäsig in unseren Flieger steigen können.

Hoffen das dies der letzte Eintrag war von diesem Blog

eure drei wartenden

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Noch erlebtes & Party am Strand

Die letzte Woche verbrachten wir nun noch mit Sightseeingtour und noch mal alles mitnehmen was auf dem Weg noch her kommt. Um das ganze nicht unnütz in die Länge zu ziehen kurz ein paar Fotos und ein paar Sätze zu dem erlebten bevor wir euch dann die Geschichte unserer letzten Party Nacht am Strand erzählen.

Wir waren also noch am (fast) nördlichsten Punkt Neuseelands, dort wo der Tasmanische See und der Süd-Pazifi(c)k mit einer ungeheuren Naturwucht zusammentreffen. Dort ist ein wunderschöner Leuchtturm und man fühlt sich ein wenig wie auf Ostfriesland.

Den dicksten und höchsten Baum in dem Land wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Darüber viel zu schreiben wäre es aber auch nicht wert da wir alle wissen das es in Amerika Bäume gibt bei denen man unten drunter mit dem Auto durchfahren kann. So bewunderten wir das Kunstwerk von Mutter Erde das schon über 2000 Jahre alt ist und machten uns wieder zurück auf den Weg.

Was echt Indianer Jones Gefühle bei uns auslöste war das wandern zu den Caves (Höhlen). Weniger das wandern, doch das runter klettern in die Höhlen und sie auf eigene Faust zu erkunden machte höhlen-Spaß :-) Dani und ich kraxelten bis ganz unten, bis dass Wasser uns entgegen kam. Das hinderte uns aber auch nicht das wir stehen blieben. Raus aus unseren Schuhen ging es immer tiefer und es wurde enger dort unten. Plötzlich schlüpfte Dani in einen weiteren kleinen Höhlenspalt und schrie wie verrückt dort hinein. Was hat er denn? Dann sah ich es auch. Von dem Moment an wo wir unsere Stirnlampen ausschalteten leuchtete die ganze decke wie wenn winzig-kleine grüne Lämpchen dort angebracht wären: Glühwürmchen, aber tausende, wie herrlich anzusehen. Wir einigten uns darauf diesen Moment unseren sein zu lassen und packten die Kamera erst gar nicht mal aus.

Wir waren gut in der Zeit. In drei Tagen müssen wir das Leihauto in Auckland abgeben und so können wir uns noch einen gemütlichen Strandtag gönnen. Wir fuhren also mit unserem Van direkt auf den Sandstrand und sorgten dafür das wir für den morgigen Tag genug zu trinken hatten. Unter dem Motto “saufen bis die Kotze sauer” schmeckt ging es nach dem Aufwachen am nächsten Tag direkt los. Wir machten es und dort im Sand vor unserem Campervan bequem und die Leute die in dem kleinem Ort wohnen und hier zum spazieren gehen fanden es allesamt amüsant uns beim feiern zu zusehen. Der erste der mit seinem Auto stehen blieb war wohl ein Sträfling auf freiem Fuß. Stolz zeigte er uns seine elektronische Fußfessel die ihm an den rechten Fuß gemacht wurde. So etwas kennt man eigentlich auch nur aus dem Fernsehen. Der nächste Typ sammelte die Algen vom Strand. Nach erkundigen sagte er die tue er in seinen Garten. Irgendwann war das Bier aus (wie konnte uns das nur passieren). So fragte Martin einfach den nächst besten ob er ihn nicht schnell zum Supermarkt im Ort fahren würde. Nach 20 Minuten waren sie wieder da, alle sehr freundlich. Als die Nacht anbrach und es schon ordentlich dunkel war kam ein Mann, stellte sich neben uns mit einem komischen Rohr und ballerte mit einem höllen- Lärm irgendetwas in die Luft (fump). Wir: „Was machen sie da?“ Er: „Das ist eine Kartoffelkanone!“ Das ganze war ein längeres Rohr wo er vorne eine dicke Kartoffel reinsteckt. Unten befindet sich ein Zylinder der mit Gas druck aufbaut, ein kleiner elektrischer Zünder bringt dann Schwung in das ganze und schleudert die Kartoffel bis 600 Meter weit. Der Mann freute sich da wir Interesse gezeigt haben und bot mir auch direkt an einmal damit zu schießen. War gar sehr Interessant. Und wer kann schon behaupten mit zwei Promille eine Kartoffel 600 Meter weit in das Neuseeländische Meer geschossen zu haben?

Hier gibt es noch ein kleines Video falls man sich fragt was man an so einem Strandtag denn überhaupt alles so machen kann den ganzen Tag:

Die Tage darauf brachten wir unseren Campervan mit dem wir 6.044 Kilometer zurück gelegt haben zurück und quatierten uns noch ein paar Tage in einem Hostel ein. Für uns drei heißt es jetzt dann weiter nach Brasilien, doch Martin war die unlust wieder nach hause fliegen zu müssen direkt anzusehen. Im Gespräch verriet er uns das es einfach geil sei so etwas zu machen wie wir es tun und er es ein wenig bereue nicht diesen Schritt gegangen zu sein. Er möchte am liebsten auch weiter mit dabei sein, Spaß und Aktion erleben und das tun können worauf man einfach gerade Lust hat. Uns tut so etwas gut zu hören. Ist es doch schon so normal geworden, das ständige unterwegs sein. Trotzdem schätzen wir jeden Tag den wir auf diesen tollen Planeten in diesem Jahr wo wir einmal um die Welt reisen verbringen dürfen.

Bis zum nächsten Land

Martin + Dani + Ganta + Steini

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Neuer Artikel im Wochenblatt

Wir wussten mal wieder von nichts, da kam Christian mit der neuesten Meldung. Zuhause ist wieder eine Ausgabe vom Wochenblatt erschienen mit uns auf der Titelseite und einem fetten Bericht (Achtung: Bericht links vom Wochenblatt September 2010). Das freute uns nicht schlecht. Wir sind auf dem Cover gleich neben der schlechten Nachricht: Tögings Wasser: Jetzt zoffen sich die Landratsämter und daneben wir drei vor dem heiliegen Berg in Australien (dem Uluru) in unseren ausgefallenen Bayernbadehosen.

Den Artikel in der Zeitung könnt ihr durch einen klick hier öffnen:

Wochenblatt Bericht vom Mittwoch 8.Juni.2011

Durch einen weiteren klick gelangt ihr zu dem Bericht vom Januar. Und wenn ihr oben auf das Foto klickt könnt ihr den ersten Bericht von uns lesen.

Wochenblatt Bericht vom Januar 2011

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Heißkalte Begegnungen

Verdammt schmecken sie gut. Jeder kennt sie, die leckeren Eisbonbons vom Supermarkt gegenüber die diese tolle blaue Farbe haben. Zu so einem Eisberg (ich glaube nicht das die Bonbons wirklich daraus gemacht werden) haben wir uns zu Fuß aufgemacht. Nach einem gemütlichen Walk mitten zwischen zwei Bergen durch, standen wir dann auf einmal davor. Gigantische Eismassen bauten sich in mitten der beiden Bergen vor uns auf und neben uns floss gemütlich das Schmelzwasser vorbei. Der Weg endete ca. einen halben Kilometer vor dem Eisklotz. Wegen Gefahr dass jeder Zeit etwas wegbrechen könnte war das Arenal durch einen Zaun nicht zugänglich gemacht worden. So! Jetzt sind wir hier einmal um die halbe Welt gereist und können nicht zu diesem geilem Natur-Highlite. Wir überlegten noch kurz ob wir nicht doch über den Zaun steigen sollten, da kraxelte der Dani schon lange den verbotenen Weg hoch. Also liesen wir uns das auch nicht entgehen und waren danach alle zufrieden die mega Massen an (blauen) Schnee wirklich vor unseren Augen gesehen zu haben.

Neuseeland besteht aus einer großen Südinsel und einer großen Nordinsel die beide durch Wasser getrennt sind (logisch). Überqueren kann man das ganze mit einer Fähre wo das Auto auch noch auf dem Schiff Platz hat. Die Überfahrt dauerte knapp vier Stunden und es wahr super. Neben uns schob sich die atemberaubende Landschaft Neuseelands im gemütlichem Tempo vorbei. Sonnenschein und ein wenig Nebel machten das ganze zu einem noch besonderen Augenschmaus.

Nun sind wir also hier, auf der zweitenInsel. In der Mitte dieser Insel steht dann auch der berüchtigte Vulkan den man bei dem Film Herr der Ringe zu sehen bekommt (dort heißt er übrigens Schicksalsberg). Jetzt kommt wieder das die Umgebung da voll schön ist: Die Umgebung da ist voll schön :-) und alles ist bedeckt mit Gesteinen die der Vulkan wohl irgendwann mal ausgespuckt hat (blob-blob-blob). Den stundenlangen Walk konnte uns die Dame vom Infostand auch nicht schmackhaft reden als wir oben bemerkten was da für ein Wind tobte.

Da der Vulkan noch nicht ausgekühlt ist dampft es oftmals irgendwo aus dem Gebüsch ganz ordentlich raus. Das ist die Folge von heißen Dampfquellen. Heißes Lavagestein und Wasser treffen auf einander und will dann irgendwann wieder ans Tageslicht kommen. Das Wasser hat dann eine Temperatur von 100 Grad Celsius und es sind viele Thermalquellen zu finden bei denen man sich chillig in das dann runter-gekühlte Wasser liegen kann. Das kostet aber Geld. Verdammt! So sind wir einfach auf einen guten Tipp hin eine lange, ungeteerte Feldstraße gefahren an dem am Ende eine Quelle ist mit ebenso gut temperiertem Wasser, und das kostenlos. Anscheinend war der Tipp nicht so Geheim denn die ersten lagen schon drinnen und man sah schon wie sich ihre Haut wellte. Gemütliches gechille unter der Woche an einem im heißem, absolut natürlichen Bach mit sauheißem gemütlichem Wasser ist halt einfach lässig und wir nannten es Urlaub vom Urlaub.

Unser momentan Mitreisender und Betreuer :-) Martin hat sich auch schon gut eingelebt bei uns. Wir haben ihm gelernt wie man Unmengen an Bier in einen viel zu kleinen Van rein bekommt, und er dafür welche Weinsorten für wenig Geld zu bekommen sind die aber gut schmecken (aber trotzdem Kopfweh verursachen). Da bei uns dreien jetzt dann das dritte Monat anbricht wo wir in einem Camper-van hausen und der Martin noch volle Power mitgebracht hat, steht immer häufiger er vor den Gaskochplatten und bekocht uns mit typischen Camper essen das wir zuvor aus den Mülltonnen zusammengesammelt haben. Abspülen müssen dann leider immer noch wir, aber vielleicht bringen wir ihn auch noch dazu das für uns zu machen :-)

Endspurt Neuseeland. In 7 Tagen müssen wir unseren Camper-van in Auckland abgeben. Wird aber auch Zeit. Wir hatten bereits zweimal einen Platten und wurden auch ebenso oft geblitzt (ohne Scheiß).

Was man aber sonst noch so sinvolles in einem Campervan machen kann, seht ihr in folgendem Video:

Bis dannamal

Steini, Ganta, Dani und der Sklave

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