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Das Wochenblatt hat uns wieder

Die Freude war mal wieder gross als von der Redakteurin Christa Latta vom Burghauser Wochenblatt die Frage kam, ob sie noch einen Bericht ueber uns machen solle bevor wir nach hause kommen: ABER LOGISCH

Wir freuen uns immer ueber Berichte von uns, die ihr zuhause lesen koennt ;-)

Foto Burghausen, August 2010

Und hier kommt er also. Der neuste Wochenblattbericht:

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Alte Maya Städten bewundern

Mittlerweilen sind wir auch schon wieder viel in Mexiko umher gekommen. Unter anderem waren wir in wirklich schoenen, fuer Mexiko typische Staette. Ueberall ertoent rythmische Salsa Musik und die Leute sind immer fuer ein lachen zu haben.

Mit dem Bus fuhren wir nach Palenque. Gleich am naechsten morgen wollten wir uns zu der dort bekannten Maya Staedte aufmache. So fanden wir einen wunderschoenen Platz der umgeben war von abervielen Baumen. Dort wuerden wir uebernachten, bzw. Zelten. Wir schliefen auf einer Betonflaeche und da wir ja keine Isomatten mehr besitzen, da wir uns dieser entledigt haben, schliefen wir also im Zelt auf dem kahlen Boden.

Am naechsten Tag freuh auf. Wir hatten keine Lust in der extremen Mitagshitze unsere Sightseeing Tour durchfuehren zu muessen. Die Maya sind ein indigenes Volk das bekannt ist fuer seine hoch entwickelte Kultur. Die bauten die wir auf dem riesen Gebiet vorfanden sind gewaltige Wunder. Sie entstanden teilweise bereits 200 vor Christus und es waren massive bauten. Wir liesen uns sagen dass die Mayas auch die Pioniere fuer guten Beton waren. Die Staette befindet sich inmitten von nirgendwo. Umgeben von Baumen so weit man sehen kann, wurden dort die beeindruckenden, hohen Gebaude erbaut. Wir waren gute drei Stunden unterwegs und oft kam es einen so vor als sei man in einem Indianer Jones Film. Wenn man auf den Wegen geht, kommt man direkt in den Dschungel, wo sich immer wieder alte, zerfallene Steinbauten auffinden liesen, die durch die wenige Sonne die durch die Baume scheinte mystisch erscheinen lies.

Auf ein baldiges

Der eine, der andere und I

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Willkommen in Mexiko

Und da sind wir also nun. An der Busstation haben wir uns gleich mal traumhafte Quesadillas schmecken lassen bevor wir uns auf eine insegsamt zwanzig Stunden lange Busfahrt eingelassen haben. Diese wurde aber gut belohnt, dafuer dass wir in Puerto Escondido zu einem sehr schoenen Strand gekommen sind.

Mexiko ist schon so wie man es sich vorstellt. Am Strand rennen zwei Maenner mit typischen Hueten herum, bewaffnet mit einer Gitarre und einem Akkordeon. In jedem Restaurant, in jeder Bar hoert man die typisch Mexikanische Musik (viel Salsa). An den Strassen sitzen die Frauen in ihren traditionellen bunten Gewaendern und stricken oder knuepfen etwas dass sie spaeter verkaufen. Die Leute sind hier alle sehr freundlich und doch hoert man oft Geschichten von Ueberfaellen in Taxis oder dunkelnen Strassengassen.

Wir machten uns auf den Weg in eine typische Bar, um auch ein wenig das Nightlife zu erleben und um unsere Ankunft hier zu feiern (auf Mexiko hatten wir drei uns schon alle darauf gefreut). Wir hatten erfahren das hier heute etwas los sein sollte. Nach ein paar Bierchen kamen Leute die Instrumente herein rauemten. Bongos, Congas, Saxophon, Rasseln, Gitarre und Bass. Der Laden fuellte sich und irgendwann zwischen Bier Nummer vier und fuenf beginnte die Band zu spielen. “De Alto Cedro voy para Macané, Luego a Cueto voy para Mayarí” und auf einmal ging es los: Alle auf die Buehne und fleissiges Salsa getanze. Es gibt ja auch bei uns tallentierte Tanzer, aber diese Leute, diese Mexikaner, die haben es einfach im Blut. Die Rythmen liesen selbst uns nicht ruhig stehen und wenn der ganze Schuppen tanzt, dann geht da auch was. Irgendwann kam dann einer auf die Idee von uns, wenn wir schon in Mexiko sind, dann muessen wir auch Tequila trinken. Dann kam der Barkeeper auf die Idee, wenn wir schon in Mexiko sind dann sollen wir doch auch das trinken was sie hier trinken: Er oeffnete die Flasche und ein Geruch kam uns entgegen der nicht nach einem feinem Likoerchen roch, ganz im Gegenteil! Naja. Schwap. Runter damit und gleich noch ne Limone hint nach. Dieser Schnapps nennt sich Mezcal, wir machen in selber in den grossen Holzfaessern die am Eingang stehen. Er hat fuenfzig Prozent. Dass musste er uns eigentlich nicht mehr sagen! Dani hatte die Idee das wir doch noch einen trinken sollten und der Barkeeper meinte das nach dreien Garantier nichts mehr geht. Was ich euch auf alle Faelle sagen kann, das der Steini nach diesem zwei Schnapps noch mit einem Einheimischen Maedchen Salsa getanzt hatt. Niemals wuerde ein Deutscher es hinbekommen so tanzen wie diese Leute hier, aber grossen Respekt, der Steini machte das echt verdammt gut.

Mit dem Englischen hier ist es nicht so gut. Die Leute sprechen hier eigenltich nur Spanisch. Gut dass wir unseren Dani mit dabei haben, der sich der Sprache vor unserer Reise ein wenig angenommen hat. Ich habe einen jungen Doctor kennen gelernt der Englisch konnte und sogar schon einmal in Muenchen war. Er kommt aus Mexiko City, dort leben zwanzig Millionnen Einwohner und es ist somit die dritt grosste Stadt der Welt. Er konnte mir ein wenig was ueber die Mexikaner erzaehlen. Ich haette noch so viele Fragen an ihn gehabt, doch irgendwann bemerkte ich dass sein Interesse eher den huebsch-tanzenden Mexikanerinnen gehoerte und so endete das Gespraech leider viel zu frueh.

Heute geht es wieder mit den Bus auf eine sechzehn Stunden fahrt. Wir wollen uns auf alle Faelle eine Maja Staette ansehen. Werden aber die restlichen zwei Monate unserer Reise jetzt nur noch gemuetlich angehen. Ach! Nur noch zwei Monate. Hier sieht man doch mal wie die Zeit vergeht und je laenger man reist, um so schneller vergeht sie.

Das richtige Mexiko kommt jetzt erst auf uns zu. Wir waren jetxt erst einmal da wo die Einheimischen Urlaub machen. Doch dort zu reisen wo der Alltag das Leben bestimmt, wird uns sicher noch einmal ganz andere Blickwinkel zeigen auf die wir uns schon freuen.

Hasta la vista

Los tres trotamundos

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Ein paar Tage Honduras

Bevor wir nach Mexiko gehen konnten mussten Steini und Ich erst einmal einen grossen Schritt machen: Wir mussten uns von den Maedchen trennen und sie auf der schoenen Insel Utila zurueck lassen. Wir haben uns schon so aneinander gewohnt und so war der Abschied doch ein wenig traurig. Man muss aber auch immer das postitive sehen, die Zeit miteinander war genial und ein treffen in Deutschland ist bereits ausgemacht (Steini sorgt dafuer das es Schweinebraten gibt).

Durch den hohen Comfort der einfachen Komunikationsmoeglichkeiten ueber den Computer, haben wir uns auch mit Dani auf einfachste weise in Honduras in einem Oertchen in der Naehe der Mexikanischen Grenze wieder treffen koennen. Auch er hatte einieges zu erzaehlen, denke aber, im ist es lieber wenn ich die Interessanteste Geschichte davon hier nicht erzaehle :-)

Die klassische Geschichte mit dem ueberqueren der Grenze von Honduras nach Mexiko lass ich dieses mal aus. War aber auch wieder schoen: Bepackt mit den Rucksaecken ueber eine kleine Bruecke in ein anderes Land.

Neues land, neue Abenteuer

eure drei

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Das Nudelsuppenprojekt

Etwas verspätet doch bewusst, berichten wir jetzt über ein Projekt das noch im Land Thailand statt gefunden hat. Unter Aufsicht von Dr. Ichverschreibeihnenalles und Dr. Habensiediepraxisgebühr- schonbezahlt fand dieser ausergewöhnliche, risikoreiche Test statt.

Um was es geht: Jeder kennt sie. Die Fertignudel im Supermarkt die nur noch mit kochendem Wasser aufgefüllt werden müssen und die sich bereits im passendem Plastikbecher befinden. Ein kleines Päckchen in dem sich so eine Art Suppenpulver befindet wird in diesem Behälter mit der beiliegenden Plastik Gabel eingerührt und innerhalb von drei Minuten ist das ganze Nudelgericht fertig zum Verzehr. Das Testopfer Daniel Herleder wagte den Versuch und stellte sich freiwillig zur Verfügung so lange es möglich ist sich von diesen üppigen Nudelsuppen zu ernähren.

Der Vorteil für ihn, in Thailand kann man diese Fertiggerichte in jedem kleinen Supermarkt für umgerechnet nur 0,40 Cent kaufen und das kochende Wasser das man dazu braucht steht ebenso dort bereit. Das machte das ganze einfach den Test irgendwo unterwegs zu beginnen.

Mit der Sorge das sich das ganze unangenehm auf Daniels Gesundheit wiederspiegeln würde, sagte er zu, dass Projekt sofort zu beenden, sobald Anzeichen von komischen Geschwüren, Magenkrämpfen oder Impotenz eintreten sollten.

Tag 1-4: Der Start des Projekts war führ ihn nicht die Herausforderung, da diese Fertignudeln ja nicht unbedingt schlecht schmecken. Schwierig wurde es aber wenn Christian und Ich uns die besten Thailändischen Gerichte vom Strassenstand holten und Daniel im Supermarkt sich nur seine billigen Nudeln besorgen durfte.

Tag 5-7: Verblüffend. Nach bereits so vielen Tagen zog er sich noch immer jeden Tag zwischen 2 bis 4 von diesen Bechern rein (es gibt unzählige Geschmacksrichtungen). Er berichtete das er schon merkte wie sein Körper schwächer wurde. Grund die Notbremse zu ziehen? Niemals! Es wird bis ans Maximum gegangen. Mit hängen und WÜRGEN schaffte er so eine ganze Woche sich nur so zu sättigen. Wir waren baff da wir nicht glaubten das man es so lange durchhalten könne. Zum Abschluß des Projekts gingen wir drei genüßlich Pizza essen. Danis Geschmaksnerven blühten hier wieder so richtig auf, war sein Gaumen es gewöhnt nur von Chemiegeschmaksträgern verarscht zu werden.

Etwas postives hatte es für Dani. Er sparte sich in dieser Woche jede Menge Geld, da diese Nudeln wirklich kaum etwas kosten.

ANHANG: Einseitiege Ernährung ist sehr ungesund! Probiert solche Tests nie zuhause nach! Das ganze wurde unter Beobachtung von proffesionellen Freunden gemacht.

Was wird wohl das nächste Projekt werden?

Dr. Ichüberweiseihnenalles
Dr. Habensiediepraxisgebührschonbezahlt
und Daniel Herleder

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Wie weit muss man eigentlich sinken?

Angekommen an der von den Mädchen geplanten Insel merkten wir schnell das es sich hier richtig gut aushalten lässt. Sie ist nicht groß, bietet gute und günstige Restaurants, Partymöglichkeiten direkt vor der Haustüre und einen großartigen Tauchclub.

Irgendwie weiß ich auch nicht, die Mädels sagen immer ich sollte ihnen dankbar sein dass sie mich dazu überredet haben den Internationalen Open Water Tauchkurs mitzumachen. Aber ich dachte immer das es aus meiner Spontanität einfach heraus kam. Wahrscheinlich wollten sie nur dass ich ihnen einen Drink ausgebe (ja-ja, die Mädels).

Also, kurz erzählt: Extrem spontan zum Tauchkurs angemeldet. Eine halbe Stunde zuvor hätte ich im Traum daran noch nie gedacht einmal richtig tauchen zu gehen, aber warum nicht. Die Spontanen Dinge sind oft die besten.

Ein ganzes Buch ist hier zu lernen das dir vermittelt um was es beim tauchen geht und was zu beachten ist: Wie lange muss man Pause machen nach einem Tauchgang, wie viel Stickstoff baut dein Körper in einer gewissen Zeit ab, wie liest man einen Kompass und viele, viele Dinge mehr. Nach zwei Tagen Theorie ging es dann zum ersten unter Wasser. Haaaaa, Huuuu, Haaaa, Huuuu. Boa! Die ersten Atemzüge in einer Anfangstiefe von etwa fünf Metern aus der Flasche sind total befremdend. Atmen unter Wasser, es klappt.

Am zweiten Tag ging es bereits runter bis achtzehn Meter. Vor mir baute sich ein gewaltiges Korallenschilf auf, bewachsen mit Dingen die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Ich musste versuchen das Atmen nicht zu vergessen. Direkt neben mir schwamm eine riesen- Schildkröte gemütlich an mir vorbei. Sie nickte mich freundlich an, denke ihr gefiel meine neue Frisur :-)

Mit dem nun bestandenen Tauchschein kann ich jetzt auf der ganzen Welt, richtig mit Anzug, Flasche, Kompass und dem ganzen drum und dran, selbstständig bis eine Tiefe bis zu 18 Metern runter tauchen.

Tauchen macht einfach nur Spaß, man ist nie alleine unterwegs und die Dinge die man sieht sind unvorstellbar. Ich dachte jetzt habe ich schon so viel von der Welt gesehen, doch derweil gibt es unter Wasser noch einmal etwas das zu erkunden ist. Auf in neue Abenteuer.

Euer

Jacques-Yves Cousteau

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Zu fünft unterwegs

Mit den drei Mädchen kommen wir super zurecht. Uns kommt es so vor als würden wir uns alle schon Jahre lang kenne. Die drei Ladys heißen Gisa, Sandra und Jasi und brachten auch sofort unsere Route komplett durcheinander. „Ihr müsst mit uns mitfahren, wir verstehen uns so super“ sagte Gisa. So waren wir Männer uns nach drei Zigaretten und zwei Bieren einig. Steini und Ich würden mit den Mädels mit kommen, Dani macht die Route die wir eigentlich geplant hatten. „Passt gut auf die anderen auf“ rief Dani vor dem Bus ins Fenster noch hinein. Ich nickte ihm verständnisvoll zu. „Ich meine die Mädchen sollen auf euch aufpassen“. Steini und Ich guckten uns ganz verdutzt an. Dass kapierten wir nicht! Waren doch die Girls die, die so durchgeknallt sind :-) Dani würden wir irgendwann vor Mexiko wieder treffen. Rock on alter, bis zu unserem Wiedersehen.

Wir blieben unserer Route auch fast treu. Die Mädchen haben nur ein paar andere Städte und Strände geplant wie wir. So zogen wir als erstes in ein Hostel direkt in der Nähe der City. Eine urige Stadt. Hier siehst du auf den Markt noch wie die Hennen geköpft werden und gleich daneben der alte Fahradreifen geflickt wird. Alte Holzkarren, gezogen von abgemagerten Pferden sind auch keine Seltenheit. Hier kannst du alles kaufen. Von einzelnen Knöpfen bis hin zum ganzen Fahrrad. Auf den Straßen liegt der Müll über den sich die Hunde freuen. Diese Stadt hat Charme. Wir haben uns alle in sie verliebt. Auch die Leute hier sind sehr nett und die Kinder grinsen einen mit einem freundlichen „Ola“ an.

Das feiern kommt mit unseren drei neuen Bekanntschaften auch nicht zu kurz. Auch die Grandiose Idee im Hostel zwei Flaschen Rum mit Hilfe eines Saufspieles zu leeren kam nicht von uns, sondern von ihnen. Danach noch ab in eine Karaoke Bar wo nur Einheimische waren die Lieder sangen die wir noch nie hörten und die sich durch das nicht vorhandene Singtalent sehr schrecklich anhörte. Den Karaoke DJ fragte ich freundlich ob er für mich was von Elvis Presley hätte, doch dieses wurde vor beenden meines Satzes mit einem eindeutigen Kopfschütteln beantwortet. Doch dass lies unseren Spaß natürlich auch nicht abreißen und so torkelten wir irgendwann spät Nachts zu unserer Schlafstätte zurück.

Steini und Ich hatten dann noch die Idee unseren Rucksack etwas zu erleichtern. So packten wir unsere ganzen warmen Sachen (Schal, Handschuhe, Wanderschuhe, Pullover, Heizdecke, etc.) alles in einen großen Karton, schrieben unsere Adresse von Deutschland darauf und erleichterten uns und unsere Rucksäcke um ganze acht Kilo. Als wir von dem Ort weiterzogen hatten wir ein ganz neues Reisegefühl. Noch nie war unser Rucksack so leicht und soooooo dünn.

Wir müssen auch gewisse Strecke machen um rechtzeitig nach Mexiko rauf zu kommen. Also machen wir uns mit dem Bus auf zur nächste Grenze wo wir nach Honduras kommen. Wollen dort auf eine Insel wo wir uns ein wenig von den langen Busfahrten erhohlen können. Darüber gibt es sicherlich auch etwas Interessantes zu berichten…

Der eine und die anderen zwei mit den dreien :-)

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Hallo Nicaragua

Im Bus hatte ich wieder ein tolles Erlebnis. Ziemlich müde lehne ich meinen Kopf gemütlich gegen die Scheibe und bewundere draußen die alten beeindruckenden Retroautos die vorbei fahren. Der Bus ist Model Großvater und fährt in einem sehr langsamen Tempo, trotzdem sorgt die schlechte Straße dafür dass man tüchtig hin und her geschüttelt wird. Ich fühle mich Pudelwohl und habe dieses gemütliche grinsen aufgesetzt. Draußen sehe ich nun, ein für diese arme Stadt untypisches Auto. Ein moderner schwarzer Benz. Im Auto sitzt er am Steuer und sein Honigpüppchen daneben. Sie tippt auf einem neu modernen Handy mit ihren lackierten Fingernägel herum und er erzählt etwas. Dass sie aber überhaupt nicht Interessiert. Er zieht dabei die Mundwinkel so weit runter wie nur geht. Sie sieht so aus als wäre sie nur Happy wenn sie sofort zum Shopen in die nächste Boutique fahren würden. Die beiden fahren verdächtig lange auf der zweiten Spur direkt neben meinem Fenster her. Kann es denn sein, dass ich, der in diesem rostigen Bus, mit meiner Hose die ich schon seit 3 Tage an habe, glücklicher bin wie diese beiden Menschen die wohl alles besitzen was man zum glücklich sein braucht? Die Antwort für mich ist eindeutig: JA! Würde ich mit ihnen tauschen wollen? NIEMALS! Aber habe ich nicht selber auch diese Ziele gehabt: JA! Muss man erst auf eine Weltreise gehen um zu lernen was wirklich zählt? Ja, eventuell schon!

Wir kommen bei der Grenze an die uns von Costa Rica nach Nicaragua bringt. Diese überqueren wir gemütlich, bewaffnet mit unseren Backpacks zu Fuß. Mit einem weiteren Bus geht es nach San Juan del Sur, in eine Unterkunft die gerade noch so als Schlafstätte durchgeht. Für uns ist sie vollkommen in Ordnung, doch wir sind auch fast die einzigen die hier schlafen, die anderen nisten sich lieber in den gemütlicheren Hotels ein, die eigentlich nur zwei Dollar teurer sind.

Der Strand hier ist wunderschön, bespickt mit tollen Bars und chilligen Clubs die einfach nur aus Holz bestehen (teilweise wie Riesen Baumhäuser wirken). Einen mega Spaß haben wir mit den Wellen im Meer. Diese sind teilweise dreimal so hoch wie einer selber. Verpasst man es unter diesen hohen Wellen ordnungsgemäß durchzutauchen, wirbelt einen diese unter Wasser tüchtig herum.

Surfer gibt es hier auch ein paar zu sehen und unsere Idee die Luftmatratze mit in die Wellen zu nehmen war einfach grandios. So machten wir uns bei den drei Mädchen bemerkbar die wir bereits in Panama kennen gelernt hatten und uns sofort erblickten. Sie kommen aus München und haben einen Humor dass wir eigentlich nur noch am lachen sind.

Hier lassen wir es uns ein paar Tage gut gehen.

Best Regards

GP + CS + DH

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