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STEINI: 4 Tage Kambodscha


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Ich beschloss bei meiner Reise durch Nordthailand auch fuer ein paar Tage nach Kambodscha zu fahren um dort die Tempelanlagen von Angkor Wat zu sehen. Ich machte einen kleinen Zwischenstopp in Bangkok um dann von dort aus mit dem Bus nach Aranya

Prathet zu fahren. In Aranya Prathet ist der Grenzuebergang nach Kambodscha. Am naechste

n Morgen ging ich dann zu Fuss ueber die Grenze. Das Visum fuer Kambodscha kostet 20 US Dollar und die korrupten Grenzbeamten wollten noch, dass ich eine Servicefee von 200 Baht zahle. Ich wusste allerdings schon von anderen Backpackern, dass sie dieses Geld selber einstecken. Darauf hin sagte ich zu dem Grenzbeamten “ob er mir das bitte zeigen koennte wo das steht”, er sagte wieder “200 Baht Servicefee”, ich sagte “zahl ich nicht”, er sagte “100 Baht Servicefee”, ich sagte “das ich nicht zum Ersten mal in Kambodscha bin”, war natuerlich gelogen aber daraufhin gab er nach und ich musste nur noch die 20 US Dollar fuer das Visum zahlen. War das schon alles, dachte ich mir. Das ganze dauerte nicht laenger als 5 Minuten. Ich hoerte teilweise Geschichten von anderen Backpackern, die dort 3-4 Stunden warten mussten bis die Grenzbeamten nachgaben. Im Nachhinein war ich natuerlich froh, dass das Ganze so reibungslos abgelaufen ist.

In Kambodscha war ich dann direkt in der Stadt Poipet. Des is krass, du gehst ein paar Meter zu Fuss ueber eine Grenze und anschliessend bist du in einer komplett andere Welt. Ich war noch keine 5 Meter gegangen schon standen ein Dutzend kleiner Kinder vor mit und bettelten um Geld oder etwas zum Essen. Poipet ist auch ziemlich dreckig. Gleich nach der Grenze gibt es eine Menge Casinos. Da das Gluecksspiel in Thailand verboten ist, kommen dort am Wochenende die reichen Thailaender rueber um hier ihr hart verdientes Geld loszuwerden. Ausserdem gibt es hier eine hohe Prostitution. Ist schon komisch, da fahren die thailaendischen Maenner wegen den Frauen nach Kambodscha weil in ihrem eigenen Land die ganzen Frauen von den Deutschen Opas “besetzt” sind. Letztens sah ich wieder einen, er hatte noch ganze 5 Haare auf dem Kopf und selbst die waren schon dunkelgrau und er ging Hand in Hand mit einer vielleicht erst 18-Jaehrigen. Ich sagte zu ihm, ob das seine Enkeltochter waere. Das fand er dann nicht so lustig und ich machte mich dann auch aus dem Staub, es war auch schon 2 Frueh.

So was wollte ich jetzt eigentlich erzaehlen, achja die Tempelanlagen. Ich fuhr dann mit 2 Italienern in einem Taxi nach Siem Riep. Die Strasse nach Siem Riep ist mittlerweile komplett neu gebaut worden. Ich suchte mir eine Unterkunft und fand auch die bis jetzt billigste auf meiner ganzen Reise. Ich zahlte pro Nacht 1 US Dollar, dementsprechend sah die Bruchbude auch aus aber mich kann mittlerweile nix mehr erschuettern.

Die verschiedenen Tempelanlagen liegen ungefaehr 8 km ausserhalb von Siem Riep. Da die einzelenen Tempel ziemlich weit auseinander liegen, muss man sich ein Fortbewegungsmittel besorgen. Zur Auswahl standen ein Tuk Tuk fuer einen Tag, kostet 10 US Dollar oder ein Fahrrad, kostet 1 US Dollar. Somit war die Entscheidung schnell gefallen. Man muss allerdings bedenken, dass hier am Tag ungefaehr 37 Grad herschen und eine verdammt hohe Luftfeuchtigkeit. Somit wurde es zu einer schweistreibenden Angelegenheit und ich brauchte ungefaehr 5-6 Liter Wasser am Tag.

Als erstes fuhr ich zum Angkor Wat (Tempel). Die ganze Tempelanlage ist von einem riessigen Wassergraben umgeben. Ich war einfach nur noch bav. Das ist echt beeindruckend, was diese Menschen frueher schon geleistet haben. Leider wurden zu dem Zeitpunkt gerade ein paar Renovierungsarbeiten durchgefuehrt. Da der Tempel allerdings riessig ist, war es auch nicht weiter schlimm.

Am Nachmittag fuhr ich dann noch zum Ta Prohm. Dieser Tempel liegt direkt im Dschungel und ueberall wachsen riessige Baeume ueber die Tempelanlagen. Hier wurde unter anderem auch ein Teil des Films Tomb Raider gedreht. Am naechsten Tag sah ich mir dann noch Angkor Thom und Bayon an. Dort gibt es ganz viele grosse Gesichter, die in den Stein gemeisselt wurden. Es war einfach nur noch beeindruckend das zu sehen und diese 2 Tage gehoeren definitiv zu meine Top 5 auf meiner Weltreise.

Mittlerweile bin ich wieder zurueck in Thailand und ich mach gerade ein bisschen Urlaub ;-) auf er Insel Ko Chang. Dies Insel ist noch nicht so ueberlaufen wie die Anderen im Sueden von Thailand. Hier ist es aehnlich wie in Pai, alle sind recht chillig drauf, es gibt einige Bars wo jeden Abend Live Musik spielt und die Straende hier sind ein Traum. Ich werde hier noch a bissal bleiben und dann gehts wieder zurueck nach Bangkok, wo ich dann wieder die Jungs treffen werden. Ich bin schon gespannt, was sie alles zu erzaehlen haben.

MFG Euer Steini

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DANI: Eine zweite Familie

Ja die Tage in KOH LANTA sind gezaehlt meiner meinung nach einer der Rexastesten Orte wo ich je wahr :) aber alles schoene hat auch mal ein Ende.

So gehts weiter nach KHAO LAK wo ich vor 1 1/2 Monaten schon eine nette Familie kennenlernen durfte, leider war die Zeit damals zu knapp !!!! Sie wussten nichts davon dass ich sie erneut Besuchen werde aber als wir uns wieder sahen wahr die Freude auf beiden Seiten riesig :) Yu Pa das kleine immer aufgeweckte 7 jaehrige Maeedl lief auf mich zu und sprang mir in die Arme. ( Ich hab sie richtig lieb die kleine ) Wir assen noch zusammen Fisch vorm Laden und fuhren zu einer art Jahrmarkt wo wir BINGO spielten und Stofftiere beim Schiessen und Darten sammelten.

Da wir noch keine Unterkunft hatten beschlossen wir am Strand unter Palmen zu schlafen :) Erstaunlich wie bloed so Pauschaltouris gucken koennen wenn vor ihrer Hotelanlage ploetzlich ein Mosquitonetz haengt und 3 Leute dort schlafen. Es hat schon etwas wenn man in der frueh aufsteht mit dem sonnenaufgang und nur 5 meter ins Meer hat ;)

Ich will euch hier nur noch bisschen erzaehlen wie wir die zeit mit der Familie verbracht haben:

Wir trafen uns erneut und sie fragten mich bzw. uns ob wir nicht lust haetten bei ihnen im Laden zu schlafen und mit ihnen die Zeit zu verbringen? Was fuer eine Frage dacht ich mich mir nix lieber als das!!! Es ist schon ziemlich intressant wie sich ihr Leben so abspielt und als normaler Touri wird man nie sehen was hinter den Kullissen vorgeht aber uns wurde der Einblick gewaehrt.

Mutti kochte fuehrr uns taeglich 4x und zwar nur traditionell Thai Sau lecker ich schwoers euch. Unter Tags mussten sie natuerlich Arbeiten ( leider ) und Yu Pa musst zur Schule gehen. Diese Zeit nutzten wir und schauten uns schoene Wasserfaelle und denn COCO Beach an. Am Abend Traff man sich dann wieder zum Essen, miteinander lachen und spielen. Am Tag der Abreise war die Stimmung noch ganz gut wir gingen mit YuPa an Strand Schwimmen und hatten noch ne menge Spass eigentlich ein herrlicher Tag. Doch am Abend nahte der Abschied wir warteten zusammen auf den Bus der uns wieder nach Bangkog bringt und ich hatte Yupa ganz fest in den Armen wo Krokodilstraenen ueber unser beider Wangen flossen. Ich glaube so aehnlich fuehlt es sich an wenn man seiner Tochter leb wohl sagt ein kein sehr schoenes Gefuehl.

Das war das schoenste und gleichzeitig das traurigste Erlebniss auf meiner bisherrigen Reise !!!!!!!

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DANI: Von Chiang Mai ins Paradies

So da Steini is schon weg da bleiben nur noch ganta und ich und verbrachten noch einen Tag in Chiang Mai wo ich keinen bock hatte auf elefanten zu Reiten also beschloss ich mit dem naechsten Bus nach Pa Sang zu fahren um mir denn Drehort von Rambo 3 anzusehen und ich dachte im leben nicht das ich da ganz allein dastehe kein schwein da ausser ungefaehr 200 Moenche die dort leben. Eine wahnsinns Tempelanlage und kostet noch nichmal Eintritt :) Dort stehen zwar nicht die riesen Buddahs aber klasse Tempel die es auf jedenfall wert ist zu sehen um zum Drehort zu gelangen hatt man laessige 500 Stufen zum raufklettern ein erschwerlicher weg in der Hitze aber wenn man es geschafft hat gelangt man zu einem Schrein und hatt ne schoene aussicht bis Chiang Mai und natuerlich den schauplatz des Filmes Rambo 3.

Ab nach Bangkog und an Andi und Susi treffen

Die Busfahrt nach Bangkog war geschafft und auch zum Hotel vom Andi bloed nur das erst 5 uhr frueh war und noch kein schwein aufwahr. Als endlich auch mal Andi aufwachte hatte erst mal ein kkleines Fruehstuck fuer mich dabei Havana Club – Cola da hat sich einer gefreut um 9 uhr morgens ;) alles klar dann lass ma die Tempelbesichtung mal beginnen:

zuerst waren wir amWat phra kaeoein bezaubernd schoener Tempel aber wer kann sich schon 300 THB eintritt leisten? Also wir nicht !!!!!! Macht ja nix sind ja noch genuegend andere Tempel zu besichtigen unter anderem der Wat Poh super riessige liegende buddha figur aus gold ca. 45m lang und 15m hoch und schwierig zu fotografieren aber natuerlich hab ich das gemeistert. ja und noch viele mehr die ich gar nicht alle aufzaehlen kann und will ich auch nicht.

Dann wars mal wieder zeit fuer ein bisschen Relaxen also ab nach Koh Tao ein bisschen Insel mit de Maedls und an Andi. Erstmal den Strand geniessen und am Abend das uebliche ;) Mit an Boot voller Israelies zum Schnorcheln gegangen und haben leider keine Haie gesehen. Danach am Abend haben wir mit unserem Schnorchel- Guid in seiner Bar noch einen getrunken.

ab ins Paradies ( KOH LANTA)

Mit de Maedls bin ich weitergezogen auf de geile Insel Koh lanta eine Traumhafte Insel wo die Zeit noch stehengeblieben ist jede menge weissse Straende kaum Touris und die Leute die hier sind sind alle total gechillt. Mehr gibts jetzt nicht mehr da ich eh nicht der grosse schreiber bin.

Machts gut 

Dani

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STEINI: Die ersten Tage alleine!

Um 8:00 Uhr frueh klingelte das erste mal der Wecker und ich wusste erst gar nicht was los war. Am Abend zuvor feierten wir noch in einer Studetenkneipe unseren letzten Tag zusammen. Es spielten zwei super gute Bands und es wurde natuerlich mal wieder ziemlich spaet. So nun gehts los, ich packte meine letzten Sachen zusammen, vergass natuerlich wieder ein paar Sachen und ging dann in die Stadt. Ich orderte mir ein Tuk Tuk und ab gings zum Busbahnhof. Ich stieg in den Bus nach Pai und der Bussfahrer musste noch bevor er den Busbahnhof verlassen durfte in ein riesigen Alcomaten blasen und nur wenn das Laempchen gruen ist, durfte er fahren. Ich sitzte direkt hinter dem Busfahrer und fragte ihn, ob ich das auch mal aussprobieren darf aber er sagte leider nein.

Pai liegt ungefaehr 134 km noerdwestlich von Chiang Mai. Die Fahrt dauerte ziemlich lang, da es staendig Berg auf, Berg ab ging. Dafuer hatte man wieder ein paar super schoene Ausblicke auf die Umgebung. Auf der Fahrt nach Pai wurde es mir dann auch bewusst, dass ich jetzt nach ca. 4 1\2 Monaten zum ersten Mal fuer laengere Zeit alleine reise. Das war einerseits ein komisches anderseits ein geiles Gefuehl.  Pai ist ein wunderschoenes kleines Staedtchen und liegt direkt in einem Thal. Was mich an Pai so fasziniert hat sind die Einheimischen, die dort leben. Sie haben eine ziemlich relaxte und ruhige Art. Hier laeuft alles ein bisschen langsamer ab und die Stadt hat einen besonderen Flair den man so glaub ich in Thailand nirgends mehr trifft. Am Abend wird immer ein riessiger Nightbazar aufgebaut, wo man alles moegliche kaufen kann. Ausserdem gibt es viele Bars und Kneipen wo jeden Abend chillige Livemusik gepsielt wird.

Am naechsten Tag hab ich mir ein Fahrrad ausgeliehen (ja Dani, ein Fahrrad) und hab mir die Umgebung von Pai ein bisschen angesehen. Die Landschaft hier ist echt ein Traum. Ausserdem bin ich noch zu den “Hot Springs” gefahren. Am Eingang hab ich erst mal einen Schock bekommen. Der Eintritt kostet 200 Baht. Dann dachte sich da Steini, dass muss doch auch irgendwie anders gehen.  Da hier niergends ein Zaun oder aehnliches war fuhr ich einfach wieder ein bisschen zurueck und ging dann ueber den Wald in den Park.  Das ist natuerlich der grosse Nachteil wenn man alleine reisst, man muss noch mehr auf seine Kohle schaun. Die Hot Springs sind kleine Wasserloecher, die unterschiedliche Temperaturen haben und teilweise waren die verdammt heiss. Die Quelle hatte 80 Grad, wobei man dort natuerlich nicht mehr baden kann. Ein paar Einheimische kochten dort allerdings ihre Fruehstueckseier.

Nach Pai ging es dann weiter nach “Mae Hong Son”. Die Stadt selber ist jetzt nicht gerade sehr interessant, man kann allerdings ein paar schoene Ausfluege von dort unternehmen. Auf der Fahrt lernte ich dann noch Nelly kennen. Sie war unter anderem schon 6 Monate in Indien und bereist jetzt den suedostasiatischen Bereich. Am Abend hab ich dann noch Ikke aus Holland und einen Typen aus Frankreich kennengelernt, wo ich leider den Namen vergessen habe. Wir gingen zusammen zum essen, kauften uns ein paar Bier und haben uns an einen kleine See direkt in der Stadt niedergelassen. Zur spaeteren Stunde ist dann noch eine andere Gruppe dazugestossen. Wir waren dann ca. 10 Leute aus allen Teilen von Europas und hatten eine morz gaudi ;-)

An einem anderen Tag leihten Nelly und ich uns einen Roller aus und fuhren ein bisschen ins Landesinnere. Wir waren am Fish Cave, an einem Wasserfall und in einem kleine Dorf Namens “Ban Rark Thai”.  Das Dorf liegt direkt an der burmanischen Grenze. In diesem Gebiet wurde frueher viel Opium angebaut. Ich sah mich in der Umgebung ein bisschen um ob ich ganz zufaellig vielleicht was finden wuerde aber leider wird hier mittlerweile nur noch Tee angebaut :-( Das Highlight an dem Tag war jedoch der Besuch in dem Dorf “Ban Huai Seaue Tao”. In dem Dorf leben die Padaung Frauen oder auch Langhals Frauen genannt. Bei den Frauen der Padaung ist das Tragen von dicken Metall-Halsreifen ein aestethisches und soziales Muss. Die ersten Ringe werden den Maedchen schon im Alter von 5 Jahren angelegt; der genaue Termin dazu wird von einem Dorf-Schamanen bestimmt, der als Orakel Huehnerbeine “befragt”, die er auf dem Boden wirft. In den folgenden Jahren kommen weiter Ringe hinzu. Bei einer Frau wiegt der Schmuck meisst um die fuenf Kilo. Die Ringe repraesentieren Schoenheit, Status und Reichtum.

Ein paar Stunden spaeter, wieder zurueck in der Stadt, lernte ich dann noch Jack aus Kanada kennen.  Des is echt da Wahnsinnin, wie viel Leute man kennen lernt, wenn man alleine reisst. Wir gingen zum Supermarkt, kauften uns a Wasser und an Lutscha und dann hoerten wir zufaellig irgendwo a Musik. Bestens ausgestattet gingen wir in die Richtung und waren erstaunt was wir vorfanden. Da war ein kleines Festival irgendwo auf einer Wiese. Es waren ausser uns beiden nur noch 2 weitere Auslaender da und sonst waren dort nur Thais. Wir machten es uns in der Wiese gemuetlich, tranken unser Wasser ;-) und zogen uns die Band rein.  Die Band spielte thailaendische Ska Musik und es hoerte sich einfach nur noch genial an. Bis dahin war es auch noch ein gemuetlicher Abend bis sich eine Gruppe junger Thai Leute zu uns gesellten. Sie tranken mit uns ein wenig und forderten uns auf mit ihnen auf die Tanzflaeche zu gehen. Es war ein Battle Thais gegen Germany und Canada, wir holten natuerlich unsern besten Breakdance raus und sie hatten natuerlich keine Chance ;-) Das einzige Problem war, dass sie ziemlich wenig Englisch sprachen (noch weniger als ich ;-) ) und so war es ein bisschen schwierig sich mit Ihnen zu verstaendigen aber es war trotzdem sau lustig. Das Festival war um ca. 23 Uhr zu Ende und sie nahmen uns und dann noch zu einer Privatparty mit. Das waren glaub ich die nettesten Thais die ich bis dato getroffen habe. Sie hielten uns den restlichen Abend frei und es war echt ein sensationeller Abend.

Das sind die besten Momente. Man hat keinerlei Erwartungen an den Abend und dann faelltst du irendwann ins Bett und du denkst dir einfach nur noch WOW was fuer ein … Das ist genau der Grund warum ich diese Weltreise so liebe!

Bis zum naechsten mal.

Euer Steini

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Hoehlen erkunden und Roller fahren

Erst dachten wir in diesem Ort ist es zwar wundeschoen ruhig, aber es gibt nichts zu sehen. Dann hoerten wir von einer Hoehle ganz in der Naehe. Steini und ich packten sofort unsere Stirnlampen und machten uns zu Fuss auf die Suche. Am Ziel und nahe dem Eingang wurden wir erst mal von einer Menge spielender Kindern aufgehalten die von uns unterhalten werden wollten. So gab Steini seine besten Grimassen zum besten, aber gegen derer der Kinder konnte er einfach nicht an.

Die Hoehle war riesig, es war jede Menge Platz darin. Freuher versteckten sich hier die Einwohner wenn Krieg war. Eine wackelige Leiter aus Bambusrohren fuehrte uns gefuehlte zwei Kilometer in den tiefen Bauch des Berges, es war einfach spektakulaer. Wir schossen jeden Menge Fotos und der Blitz unserer kleinen Kameras schaffte oft nur einen kleinen Bruchteil des riesen Hohlraums komplett auszuleuchten.

Als wir nach einer Gewissen Zeit die angenehm kuehle Hoehle verliessen und uns auf den Weg zurueck machen wollten erfuhren wir dass es noch zwei weitere Hoehlen nicht weit von hier zu erkunden gab. Noch ueberhaupt nicht erschoepft von unserer extrem Bambusleiterraufkletterprozedur :-) gingen wir zu dem etwa 2km entfernten Eingang der aderen Hoehlen. Diese waren nun wirklich ganz anders. In einer fuehrten nur schmale Spalte durch die nicht vorhersehbaren, versteckten Wege, da unsere Stirnlapmen gar nicht so weit leuchten konnten als die Gaenge lang waren. Die andere war der ersten ein wenig aehnlich, nur nicht ganz so voluminoes. Allerdings konnte man diese nur betreten wenn man wirklich schlank war! Der Spalt lies es nur zu mit den komischsten Koerperbewegungen die Hoele zu betreten.  Wir fuehlten uns wie Indianer Jones  :-)

In der naechsten Stadt habe sich Dani und Ich unterm Tag spontan dazu entschlossen gemiensam einen Roller zu Mieten (das ganze kostet pro Tag 3 Euro).So machten wir uns auf den Weg und raus aus der kleinen Stadt um in die kleinen abgelegenen Doerfer zu kommen. Teilweise waren die Strassen sehr gut zu fahren, was in Laos eigentlich nicht ueblich ist. Wir haben den Wasserfall besucht, Einheimische Leute beobachtet und herausgefunden das man mit dem gemietetem Roller 90km/h fahren kann. Wir fuhren bis es dunkel wurde, entfernten noch die Insekten die sich in unserem Mund angesammelt und gaben den Roller zurueck. Ein kleines Abenteuer fuer wenig Geld.

Dann bis dann

Er + Da anda & Ich

GP

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etwas ueber Laos

Laos ist bei den reisenden eher noch sehr unbekannt und dass ist das schoene. Hier zu reisen ist einfach nochmal was anderes. Die Nachbarlaender sind China, Vietnam, Myanmar, Kambodscha und Thailand (von dort sind wir eingereist). Es gibt hier auch unterschiedliche Kolonien, so ist die Stadt Vientiane sehr franzoesisch angehaucht, oder Luang Namtha sehr chinesisch. Insgesamt leben hier auf einer riesen Flaeche von 237.000km nur etwa 7 Millionen Einwohner, dass ist mal wirklich gar nichts.

Die Einheimischen sind alle sehr freundlich, man wird meist mit einem freundlichem Sabaidee (Hallo) begruesst und die Kinder freuen sich wenn man mit einem voll gepackten Rucksack an ihnen vorbei geht. Sie winken, gruessen freundlich und wollen einen beruehren. Das Land ist sehr arm, das Leben spielt sich auf der Strasse ab, da die Einwohner meist nur kleine Holzhuetten haben wo sie sich hauptsaechlich nur zum schlafen aufhalten. Hier gibt es sie noch: Die Menschen die im Fluss sich waschen, ihre Waesche in einer grossen Schuessel mit Seife und Buerste sauber machen und sich ihr essen selber anbauen muessen weil sie es sich nicht leisten koennen sich etwas zu kaufen.Um das allerdings direkt Live erleben zu koennen, muss man raus aus den etwas groesseren Staedten wo sich die Urlauber hauptsaechlich aufhalten und rein in die wirklich kleinen Doerfer.

Landschaftlich ist es hier Traumhaft, ein wenig wie bei uns zu Hause im Chiemgau. Viele Berge die alle bewachsen sind mit Baeumen die man allerdings bei uns zuhause nicht findet, sie wachsen auf den schiefen Bergen pfeilgerade hinauf. Tolle Hoehlen gibt es hier zu besichtigen, teilweise kann man sie nur mit einer Stirnlampe betreten wo man enge, schmale Wege dirket in den Berg fuehren (nichts fuer Leute mit Klaustrophobie). Faehrt man mit dem Bus ca. 150km, braucht man aber auch mal schnell 4-5Std. Die Strassen hier sind nur teilweise geteert, hauptsaechlich sind es staubige Feldstrassen  und sie fuehren immer bei den Bergen hoch und wieder runter, den naechsten Berg hoch und wieder runter.

An den Strassen bleibt der Bus oft gerne stehen, damit sich die reisenden mit Zuckerrueben, Gurken, Bambus und anderen Dingen eindecken koennen. Essenstechnisch ist es hier aehnlich wie in Thailand sehr vielspaeltig. Es gibt z.B. an kleinen Essensbuden Papaya Salat fuer umgerechnet einen Euro. Dieser wird in einem grossem Holzgefaess mit verschiedensten Gewuerzen, Tomaten, Zwiebel und scharfen Schoten ganz nach dem eigenem Geschmack frisch zubereitet (kalt). Reis, Reis und noch mal Reis. Das ist wohl hier die Hauptspeisse. Die wirklich sehr armen Leute ernaehren sich nur von dem weissen, sattmachendem Zeug. Es gibt verschiedene Arten, wenn man aus dem fahrenden Bus schaut, sieht man oftmals wunderschoene, perfekt angelegte Reisfelder und wir drei glauben dass es so einen guten Reis wie man ihn in Laos bekommt auch nur hier zu finden ist. Jammi, jammi :-)

Wer es genauer wissen will sollte hier her kommen, oder aber einfach auf Wikipedia nachschauen :-)

GP

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Von einem Ort zum anderen

Wow, Laos beindruckt uns drei wirklich riesig. Wir sind jetzt an einem Ort an dem es mal wieder gar nicht Touristisch ist. Wir schlafen fuer umgerechnet 5 Euro in einem Holz-Bugalow und haben direkt vor uns die schoenste Landschaft die man sich vorstellen kann. Direkt an uns fliesst der Fluss vorbei und links und rechts schiessen riessen Berge raus die mit den tollsten Baeumen und Pflanzen bewachsen sind, ist das Backpackerleben nicht herrlich?

Unterwegs haben wir zwei Oesterreicher kennen gelernt, einer davon ist nun auch schon viele Monate in der weiten Welt unterwegs. Gemeinsam haben wir in der Stadt den Night-Market besucht,. Dort gibt es alles handgemachte was die Einwohner so in ihren Haeusern produzieren.

Hin und wieder bekommen wir auch von zuhause was mit, doch soviel scheint dort momentan nicht zu passieren. Von jeder Menge Schnee und eisieger Kaelte haben wir schon gehoert und was halt ab und zu so passiert. Ueber Infos im unseren Gaestebuch ueber die neuesten Infos sind wir also auch immer sehr dankbar. Dass nur mal so am rande

Natuerlich duerfen hier in Laos die sowohl auch in Thailand bekannten Tempel nicht fehlen und es heisst so oft, hast du einen gesehen hast du alle gesehen (da ist fast was dran). Trotzdem haben wir zwei Euro unseres Tagesbudgets geopfert und haben uns den Eintritt in einem auf dem Berg stehen Tempel gegoennt. Wir waren auch alle drei der Meinung das es dass Wert war. Dort gibt es sogar in einem Stein sichtbaren Fussabdruck von einem Budda. Leider haben wir den nicht fotografiert, aber wir haben ihn beruehrt und uns gefreut wie kleine Kinder (warum auch immer).

So und damit es Zuhause nicht heisst, ja geht es denn in diesem Bericht einmal nicht ums saufen, kommt jetzt eine brandaktuelle Saufstory: Und zwar haben wir zufaellig einen Giftmischer kennen gelernt, der bei sich am Tisch mehrer riessen Glasflaschen hatte. In diesen Glasflaschen waren frisch angeruehrte Schnaepse, aber alles nur Schlangenschnaepse. Jeder kennt doch bei uns die Flaschen mit dem hochprozentigem Inhalt wo oft noch ein wenig gruenzeug mit drinnen schwimmt was dem Geschmack zugute kommt. Anstatt dem gruenzeugs waren halt hier Schlangen, Eidechsen und andere eklige Tiere die es wohl nur im Jungel gibt. Wir sahen viele Passanten vorbei ziehen wo die Flaschen alle mit grossem Ekel bewunderten, doch wir sagten “her damit”. Naja, wie soll man den Geschmack beschreiben? Auf alle Faelle nicht gut. Mit einem biederen, ganz ekligen Nachgeschmack, den man auch nach einiegen Stunden noch im Mund hatt. Wir waren selbst genauso beeindruckt das man so etwas drinken kann, dass wollten wir auf Videoband bringen. Tja, keiner hatte die Kamera dabei. Kein Problem, am naechsten morgen um elf Uhr vormittags noch mal hin mit der Kamera und noch einen getrunken. Nicht das er uns so gut geschmeckt hat, ganz im Gegenteil, aber was tut man nicht alles fuer einen guten Weltreisefilm, WUERG :-(

Bis zum naechten Erlebnis

CS + DH + GP

GP

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Tubing und andere Sachen die Spass machen

Total entspannt machten wir uns auf in die naechst liegende Stadt Vang Vieng. Diese ist wieder dass krasse Gegenteil von dem was wir die letzten Tage erlebt haben. Hier sind hauptsaechlich junge Leute die Party machen wollen und die alle in die Stadt kommen um das legendaere Tubing zu erleben.

Was ist Tubing? Beim Tubing bekommt man einen Buldogreifenschlauch, wird dann mit einem Tuck-Tuck zur etwa 4km entfernten Start Position gebracht und faehrt dann damit den Fluss runter.

Und was ist das besondere daran? An den Seiten des Flusses befinden sich viele gemuetliche Holz Bars an denen man mit Hilfe von befestigten Seilen sich hinueberziehen kann.

Hoert sich gemuetlich an? Nein, es ist eine einzige Riesen Party. An jeder Bar triffst du hunderte von Leuten die zu guter Musik tanzen und Bier trinken. Alle sind nur in Badehose oder Bikini und bunt bemalt von den Bardamen die sich blenden um ihre Kundschaften kuemmern.

Gibt es dort auch was besonderes? Definitiv. Man kann sich an Seilen richtig geil ins Wasser fallen lassen, oder ueber Holzrutschen die 3Meter ueber dem Wasser ploetzlich enden. Du kannst dich auf Holzterassen mitten im Fluss zu anderen Leuten setzen und mit ihnen eine Riesen Gaudi haben.

Wie lange dauert dass ganze? Du faehrst eben von Bar zur Bar. Wenn es dir an einer nicht mehr gefaellt steigst du in deinen Schwimmreifen und faehrst zu naechsten. Irgendwann kommst du am Ende des Flusses an. Bei uns war es spaet genug und wir haben die Zeit optimal genutzt. Am Abend sind wir danach noch Tanzen in eine andere Bar in der Stadt, natuerlich ohne Reifen :-)

Laos ist auch bekannt als das Drogenparadies schlecht hin. Weil hier nicht so viel in dem Land selber angebaut wird kommt das meiste Zeug aus Thailand rueber. Wenn man sich ein wenig richtig informiert, sitzt man irgendwann in einem Restaurant und bekommt nach speziellem fragen eine besondere Karte zu der eigentlichen Speisekarte. Die Karte listet dann die veruecktesten Sachen auf die man dort noch bestellen kann. Wer von euch hat den bitte schon mal eine Happy Mushroom Pizza gegessen, oder einen Opium Shake gekostet? Champignons die auf Kuhmist wachsen und wenn man sie isst die tollsten Dinge dich erleben lassen. Oder Opium, dass zur einschlaefender Wirkung in Krankenhaeusern verabreicht wird, dass hier in einen Milchshake eingearbeitet wird und dir die relax testen Stunden in deinem Leben geben. Fuer den Snack zwischendurch kann man sich aber einfach auch nur fuer 2 Euro einen klassischen Joint bringen lassen. Oder so wie wir, fuer einen Euro eine Flasche mit kanpp einem Liter frisch gekuehltem Laos Bier, dass berauscht auch (auf die Menge gesehen).

Seien sie auch beim naechsten mal wieder mit dabei, wenn es heisst: Geschichten die das Leben schreibt.

Eure Weltreisenden

Ganta + Christian + Dani

GP

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