Auf Wiedersehen Weltreise, guten Tag Alltag (wer bist du denn?)

Unser letztes Foto entstand in Varadero, in Cuba vor dem Taxi dass uns zum Flughafen gefahren hat. Verdammt war dass eine Reise. So schnell vergeht ein Jahr, es ist unfassbar. Im Flieger wurde bei uns so gut wie gar nichts aus schlafen. Zuviel Gedanken die in unseren Köpfen schwirrten was wohl nun wieder auf uns zukommen würde.

Nach dem zehn Stunden langen Flug sind wir dann in Deutschland gelandet. Alles so sauber, so anders als dass was wir jetzt sonst immer gesehen haben und doch aber ein wenig vertraut.

An der Passkontrolle kamen wir sofort durch und schon standen wir an dem Gepäckförderband und warteten (zu) lange auf unsere Rucksäcke. Zu lange Zeit deswegen weil wir halt so gespannt waren wer uns alles abholen würde. Kommen nur ein paar Leute. Kommt nur einer der uns abholt und wir treffen unsere Freunde später. Sind unsere Eltern da. Wie werden die Leute reagieren wenn sie uns sehen und vorallendingen: Wie werden wir reagieren. Wir waren nervös und warteten bis nun endlich unser Rucksäcke auf das Förderband fielen.

Nach dem die Rucksäcke nun zum letzten mal geschultert wurden waren wir bereit. Vorbei an den Zöllnern die Gott sei Dank kein Interesse an uns zeigten, gingen wir durch die Milchgläserne Schiebetür. Vor uns tat sich eine reihe wartender Leute auf, keiner den wir kannten. Dann hörten wir Lärm von der linken Seite kommend. Gibt es doch nicht. All unsere Freunde, Geschwister, Eltern und Verwandte waren hier, hübsch gemacht in Lederhosen und Dirndl. Große Plakate mit Willkommensbotschaften und jede Menge Lärm lenkte die Aufmerksam auch der anderen wartenden total auf uns. Gefühle, Emotionen und Freude verschafften ein unbeschreibbares, tolles Gefühl. Wir wurden umarmt und geküsst und hörten von allen Seiten “schön das ihr gesund wieder zurück gekommen seit”. Schneller als wir dachten hatten wir ein gekühltes Weißbier und eine warme Leberkässemmel in der Hand (lecker).

Sie haben einen Bus gemietet. So viele Leute. Einfach toll. Im Bus gab es Haribo Gummibärchen, kleine Brezeln, Dicke (Wurst) und jede Menge Bier. Anstatt uns nach Hause zu bringen fuhren wir erst noch zu einem Fußballspiel wo welche von unserem Heimatdorf gerade ein Spiel hatten. Es war toll. Nicht einfach rein in den Bus und ab nach Hause, sondern erst noch einen Abstecher. Auch diese Leute freuten sich uns wieder zu sehen.

Aus schlafen wurde natürlich erstmal nichts. Abends ging es sofort weiter im Sportheim. Eine Party mit Musik, Freunden undviel Schnaps war für uns vorbereitet. Gute Arbeitskollegen von damals kamen vorbei, Musikerkollegen und Leute die man einfach kennt. Das Fest war grandios und ich denke es wurde vier Uhr morgens bis ich nach Hause kam ;-)

Das war es also mit unserer einjährigen Weltreise um die weite Welt. Wir haben es geschafft. Wir haben es durchgezogen und genossen was nur geht. Dankbar sind wir allen Leuten die wir unterwegs getroffen haben. Die uns ihr Land, ihr Essen, auch ihr Leben mit uns teilten. Die hier alle aufzuzählen wäre extrem, aber jeder der sich angesprochen fühlt: DANKE

Nicht zu beschreiben ist auch unser Glück das uns nie etwas schlimmes passiert ist. DANKE, was immer dafür zuständig war :-)

Liebe Feichtner, liebe Verwandte, liebe Freunde: Dieses Willkommensgeschenk für uns, dass ihr da wart und uns mit so einer überraschenden Begrüßung in Deutschland willkommen geheißen habt: DANKE. Ihr seit ebenso ein Teil unserer großartigen Reise wie alles andere ebenso. Ich denke auch, dass die Reise hier in Deutschland noch nicht zu ende ist. Es geht hier erst richtig los…

Einmal um die Welt:

Günther Pifat, Christian Steiner, Daniel Herleder

Category: Allgemein
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