Willkommen in Mexiko

Und da sind wir also nun. An der Busstation haben wir uns gleich mal traumhafte Quesadillas schmecken lassen bevor wir uns auf eine insegsamt zwanzig Stunden lange Busfahrt eingelassen haben. Diese wurde aber gut belohnt, dafuer dass wir in Puerto Escondido zu einem sehr schoenen Strand gekommen sind.

Mexiko ist schon so wie man es sich vorstellt. Am Strand rennen zwei Maenner mit typischen Hueten herum, bewaffnet mit einer Gitarre und einem Akkordeon. In jedem Restaurant, in jeder Bar hoert man die typisch Mexikanische Musik (viel Salsa). An den Strassen sitzen die Frauen in ihren traditionellen bunten Gewaendern und stricken oder knuepfen etwas dass sie spaeter verkaufen. Die Leute sind hier alle sehr freundlich und doch hoert man oft Geschichten von Ueberfaellen in Taxis oder dunkelnen Strassengassen.

Wir machten uns auf den Weg in eine typische Bar, um auch ein wenig das Nightlife zu erleben und um unsere Ankunft hier zu feiern (auf Mexiko hatten wir drei uns schon alle darauf gefreut). Wir hatten erfahren das hier heute etwas los sein sollte. Nach ein paar Bierchen kamen Leute die Instrumente herein rauemten. Bongos, Congas, Saxophon, Rasseln, Gitarre und Bass. Der Laden fuellte sich und irgendwann zwischen Bier Nummer vier und fuenf beginnte die Band zu spielen. “De Alto Cedro voy para Macané, Luego a Cueto voy para Mayarí” und auf einmal ging es los: Alle auf die Buehne und fleissiges Salsa getanze. Es gibt ja auch bei uns tallentierte Tanzer, aber diese Leute, diese Mexikaner, die haben es einfach im Blut. Die Rythmen liesen selbst uns nicht ruhig stehen und wenn der ganze Schuppen tanzt, dann geht da auch was. Irgendwann kam dann einer auf die Idee von uns, wenn wir schon in Mexiko sind, dann muessen wir auch Tequila trinken. Dann kam der Barkeeper auf die Idee, wenn wir schon in Mexiko sind dann sollen wir doch auch das trinken was sie hier trinken: Er oeffnete die Flasche und ein Geruch kam uns entgegen der nicht nach einem feinem Likoerchen roch, ganz im Gegenteil! Naja. Schwap. Runter damit und gleich noch ne Limone hint nach. Dieser Schnapps nennt sich Mezcal, wir machen in selber in den grossen Holzfaessern die am Eingang stehen. Er hat fuenfzig Prozent. Dass musste er uns eigentlich nicht mehr sagen! Dani hatte die Idee das wir doch noch einen trinken sollten und der Barkeeper meinte das nach dreien Garantier nichts mehr geht. Was ich euch auf alle Faelle sagen kann, das der Steini nach diesem zwei Schnapps noch mit einem Einheimischen Maedchen Salsa getanzt hatt. Niemals wuerde ein Deutscher es hinbekommen so tanzen wie diese Leute hier, aber grossen Respekt, der Steini machte das echt verdammt gut.

Mit dem Englischen hier ist es nicht so gut. Die Leute sprechen hier eigenltich nur Spanisch. Gut dass wir unseren Dani mit dabei haben, der sich der Sprache vor unserer Reise ein wenig angenommen hat. Ich habe einen jungen Doctor kennen gelernt der Englisch konnte und sogar schon einmal in Muenchen war. Er kommt aus Mexiko City, dort leben zwanzig Millionnen Einwohner und es ist somit die dritt grosste Stadt der Welt. Er konnte mir ein wenig was ueber die Mexikaner erzaehlen. Ich haette noch so viele Fragen an ihn gehabt, doch irgendwann bemerkte ich dass sein Interesse eher den huebsch-tanzenden Mexikanerinnen gehoerte und so endete das Gespraech leider viel zu frueh.

Heute geht es wieder mit den Bus auf eine sechzehn Stunden fahrt. Wir wollen uns auf alle Faelle eine Maja Staette ansehen. Werden aber die restlichen zwei Monate unserer Reise jetzt nur noch gemuetlich angehen. Ach! Nur noch zwei Monate. Hier sieht man doch mal wie die Zeit vergeht und je laenger man reist, um so schneller vergeht sie.

Das richtige Mexiko kommt jetzt erst auf uns zu. Wir waren jetxt erst einmal da wo die Einheimischen Urlaub machen. Doch dort zu reisen wo der Alltag das Leben bestimmt, wird uns sicher noch einmal ganz andere Blickwinkel zeigen auf die wir uns schon freuen.

Hasta la vista

Los tres trotamundos

Category: Allgemein
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