Zu fünft unterwegs

Mit den drei Mädchen kommen wir super zurecht. Uns kommt es so vor als würden wir uns alle schon Jahre lang kenne. Die drei Ladys heißen Gisa, Sandra und Jasi und brachten auch sofort unsere Route komplett durcheinander. „Ihr müsst mit uns mitfahren, wir verstehen uns so super“ sagte Gisa. So waren wir Männer uns nach drei Zigaretten und zwei Bieren einig. Steini und Ich würden mit den Mädels mit kommen, Dani macht die Route die wir eigentlich geplant hatten. „Passt gut auf die anderen auf“ rief Dani vor dem Bus ins Fenster noch hinein. Ich nickte ihm verständnisvoll zu. „Ich meine die Mädchen sollen auf euch aufpassen“. Steini und Ich guckten uns ganz verdutzt an. Dass kapierten wir nicht! Waren doch die Girls die, die so durchgeknallt sind :-) Dani würden wir irgendwann vor Mexiko wieder treffen. Rock on alter, bis zu unserem Wiedersehen.

Wir blieben unserer Route auch fast treu. Die Mädchen haben nur ein paar andere Städte und Strände geplant wie wir. So zogen wir als erstes in ein Hostel direkt in der Nähe der City. Eine urige Stadt. Hier siehst du auf den Markt noch wie die Hennen geköpft werden und gleich daneben der alte Fahradreifen geflickt wird. Alte Holzkarren, gezogen von abgemagerten Pferden sind auch keine Seltenheit. Hier kannst du alles kaufen. Von einzelnen Knöpfen bis hin zum ganzen Fahrrad. Auf den Straßen liegt der Müll über den sich die Hunde freuen. Diese Stadt hat Charme. Wir haben uns alle in sie verliebt. Auch die Leute hier sind sehr nett und die Kinder grinsen einen mit einem freundlichen „Ola“ an.

Das feiern kommt mit unseren drei neuen Bekanntschaften auch nicht zu kurz. Auch die Grandiose Idee im Hostel zwei Flaschen Rum mit Hilfe eines Saufspieles zu leeren kam nicht von uns, sondern von ihnen. Danach noch ab in eine Karaoke Bar wo nur Einheimische waren die Lieder sangen die wir noch nie hörten und die sich durch das nicht vorhandene Singtalent sehr schrecklich anhörte. Den Karaoke DJ fragte ich freundlich ob er für mich was von Elvis Presley hätte, doch dieses wurde vor beenden meines Satzes mit einem eindeutigen Kopfschütteln beantwortet. Doch dass lies unseren Spaß natürlich auch nicht abreißen und so torkelten wir irgendwann spät Nachts zu unserer Schlafstätte zurück.

Steini und Ich hatten dann noch die Idee unseren Rucksack etwas zu erleichtern. So packten wir unsere ganzen warmen Sachen (Schal, Handschuhe, Wanderschuhe, Pullover, Heizdecke, etc.) alles in einen großen Karton, schrieben unsere Adresse von Deutschland darauf und erleichterten uns und unsere Rucksäcke um ganze acht Kilo. Als wir von dem Ort weiterzogen hatten wir ein ganz neues Reisegefühl. Noch nie war unser Rucksack so leicht und soooooo dünn.

Wir müssen auch gewisse Strecke machen um rechtzeitig nach Mexiko rauf zu kommen. Also machen wir uns mit dem Bus auf zur nächste Grenze wo wir nach Honduras kommen. Wollen dort auf eine Insel wo wir uns ein wenig von den langen Busfahrten erhohlen können. Darüber gibt es sicherlich auch etwas Interessantes zu berichten…

Der eine und die anderen zwei mit den dreien :-)

Category: Allgemein
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