etwas ueber Laos

Laos ist bei den reisenden eher noch sehr unbekannt und dass ist das schoene. Hier zu reisen ist einfach nochmal was anderes. Die Nachbarlaender sind China, Vietnam, Myanmar, Kambodscha und Thailand (von dort sind wir eingereist). Es gibt hier auch unterschiedliche Kolonien, so ist die Stadt Vientiane sehr franzoesisch angehaucht, oder Luang Namtha sehr chinesisch. Insgesamt leben hier auf einer riesen Flaeche von 237.000km nur etwa 7 Millionen Einwohner, dass ist mal wirklich gar nichts.

Die Einheimischen sind alle sehr freundlich, man wird meist mit einem freundlichem Sabaidee (Hallo) begruesst und die Kinder freuen sich wenn man mit einem voll gepackten Rucksack an ihnen vorbei geht. Sie winken, gruessen freundlich und wollen einen beruehren. Das Land ist sehr arm, das Leben spielt sich auf der Strasse ab, da die Einwohner meist nur kleine Holzhuetten haben wo sie sich hauptsaechlich nur zum schlafen aufhalten. Hier gibt es sie noch: Die Menschen die im Fluss sich waschen, ihre Waesche in einer grossen Schuessel mit Seife und Buerste sauber machen und sich ihr essen selber anbauen muessen weil sie es sich nicht leisten koennen sich etwas zu kaufen.Um das allerdings direkt Live erleben zu koennen, muss man raus aus den etwas groesseren Staedten wo sich die Urlauber hauptsaechlich aufhalten und rein in die wirklich kleinen Doerfer.

Landschaftlich ist es hier Traumhaft, ein wenig wie bei uns zu Hause im Chiemgau. Viele Berge die alle bewachsen sind mit Baeumen die man allerdings bei uns zuhause nicht findet, sie wachsen auf den schiefen Bergen pfeilgerade hinauf. Tolle Hoehlen gibt es hier zu besichtigen, teilweise kann man sie nur mit einer Stirnlampe betreten wo man enge, schmale Wege dirket in den Berg fuehren (nichts fuer Leute mit Klaustrophobie). Faehrt man mit dem Bus ca. 150km, braucht man aber auch mal schnell 4-5Std. Die Strassen hier sind nur teilweise geteert, hauptsaechlich sind es staubige Feldstrassen  und sie fuehren immer bei den Bergen hoch und wieder runter, den naechsten Berg hoch und wieder runter.

An den Strassen bleibt der Bus oft gerne stehen, damit sich die reisenden mit Zuckerrueben, Gurken, Bambus und anderen Dingen eindecken koennen. Essenstechnisch ist es hier aehnlich wie in Thailand sehr vielspaeltig. Es gibt z.B. an kleinen Essensbuden Papaya Salat fuer umgerechnet einen Euro. Dieser wird in einem grossem Holzgefaess mit verschiedensten Gewuerzen, Tomaten, Zwiebel und scharfen Schoten ganz nach dem eigenem Geschmack frisch zubereitet (kalt). Reis, Reis und noch mal Reis. Das ist wohl hier die Hauptspeisse. Die wirklich sehr armen Leute ernaehren sich nur von dem weissen, sattmachendem Zeug. Es gibt verschiedene Arten, wenn man aus dem fahrenden Bus schaut, sieht man oftmals wunderschoene, perfekt angelegte Reisfelder und wir drei glauben dass es so einen guten Reis wie man ihn in Laos bekommt auch nur hier zu finden ist. Jammi, jammi :-)

Wer es genauer wissen will sollte hier her kommen, oder aber einfach auf Wikipedia nachschauen :-)

GP

Category: Allgemein
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